TS Einfeld von 1921 e. V.

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TSE verliert erst Smyrek ...


... , dann die Partie gegen den SC Rist Wedel II knapp mit 81:76 und rutscht auf einen Abstiegsrang

Für den TSE wird es immer enger im Kampf um den Klassenerhalt. Obwohl alle angeschlagenen Spieler (bis auf die Langzeitverletzten Kai Schnoor und Michael Pieper) auf die Zähne bissen und sich für dieses wichtige Spiel zur Verfügung stellten, reichte es am Ende für die Einfelder erneut nicht zum Sieg. Trainer Christoph Mallach konnte endlich einmal wieder mit Marian Siemast auf einen gelernten Aufbauspieler zurückgreifen, da dieser sich trotz seiner Knieverletzung in den Dienst der Mannschaft stellte. Tobias Langtim, Torge Smyrek, Felix Jankowiak und Hauke Koll komplettierten die erste Fünf des Gastgebers.

 

Einfeld legte ein 4:0 vor, Wedel legte einen 7:0 Lauf nach und Langtim traf seinen ersten von insgesamt fünf Dreier zum 7:7 in der dritten Spielminute. Es ging weiter munter hin und her, beide Verteidigungsreihen schienen noch nicht richtig auf dem Platz zu sein, nach sechs Minuten stand es 14:13 für den TSE.  Wedel zog danach kurz auf 19:14 (7.Min) davon, doch Langtim und Smyrek brachten Schwarz-Weiß in der neunten Minute beim 21:19 wieder in Schlagdistanz. Die Lethargie in der Einfelder Verteidigung war aber immer noch nicht gewichen und dies nutzte der Gast zu viel zu einfachen Korberfolgen und beendete das erste Viertel mit 28:19 für sich. Auch der Beginn des zweiten Viertels gehörte den Wedelern, die ihren Vorsprung zunächst sogar auf 33:19 (12.Min) ausbauen konnten. Jetzt stellte Mallach die Verteidigungsart um und fortan hatte der TSE endlich die nötige Agressivität in der Abwehr. Zudem spielten die beiden heutigen Aushilfen Marvin Pieper (Ü35) und Maxim Dukart (TSE II) in dieser Phase stark auf, erzielten gemeinsam acht Zähler und brachten Einfeld so in der 14.Min wieder auf 33:27 heran. Nach dem Zwischenstand von 40:29 (16.Min) waren es dann Oliver Flöck und Sinan Ibrahimi, die für Zählbares auf Seiten der Gastgeber sorgten. 11 Punkte erzielte das Duo, darunter ein Dreier von Ibrahimi mit der Schlusssekunde der ersten Halbzeit und so war die Partie beim Halbzeitstand von 42:40 für Wedel wieder komplett offen. Der Wiederbeginn gehörte dann zunächst wieder den Gästen, die in der 24.Minute mit 50:44 die Nase vorn hatten, zwei Punkte von Flöck und ein Dreier von Dukart brachten dann aber den 50:49 Anschluss für Schwarz-Weiß in der 26. Minute, Sekunden später glich Einfeld gar zum 52:52 aus. Mit 59:59 ging es in den Schlussabschnitt.  Wedel übernahm zunächst wieder mit 61:59 die Führung, doch ein Dreier von Niklas Heuer drehte diese zum 62:61 zu Gunsten des TSE (32.Min).

 

Beim Spielstand von 64:63 und Ballbesitz für die Einfelder ereignete sich in der 33.Minute dann die wohl spielentscheidende Szene. Torge Smyrek zieht zum Korb und wird seitlich von einem Wedeler Spieler attackiert. Dann der Schock, der Schiedsrichter verhängt ein Offensivfoul gegen den Einfelder Kapitän. Da dies sein fünftes Foul war, hies dies nur nicht keine eigentlich fälligen zwei Freiwürfe für Smyrek sondern auch noch den Ausschluss des wichtigen Einfelder Akteurs in dieser entscheidenden Phase des Spiels. „Das war im Leben kein Offensivfoul. Was der Schiedsrichter da gesehen hat ist mir ein Rätsel. Er wollte mir das auf Nachfrage nach dem Spiel auch nicht plausibel erklären, er weiß wohl auch warum.“ Einfeld musste nun in den letzten sieben Minuten ohne seinen Führungsspieler auskommen, behauptete aber bis zur 37.Minute noch eine 71:69 Führung. Danach lief aber leider kaum noch etwas beim TSE im Angriff zusammen und Wedel zog auf 76:71 (38.Min) davon. Hauke Koll legte noch einmal für Einfeld zum 76:73 (39.Min) nach, doch der Gast lies sich nicht mehr irritieren. Er baute seinen Vorsprung in der letzten Minute weiter aus und siegte am Ende mit 81:76.

 

  

Helge Peters:

„Im ersten Viertel haben wir zu lange gebraucht, um Zugriff in der Verteidigung zu bekommen. Danach hat das Team eine gute Moral gezeigt. Der Ausschluss von Smyrek war bitter für uns, aber wir hatten heute auch zu viele unnötige Ballverluste, so dass der Sieg nicht unverdient an die Wedeler geht. Jetzt wird es sehr schwer, aber mit einem Sieg am kommenden Wochenende in Lübeck können wir uns noch alle Chancen auf den Klassenerhalt erhalten.“

 

 Viertelergebnisse aus Sicht des TSE:  19:28   21:14  (HZ:  40:42)  19:17   17:22  (Endstand: 76:81)

 

Tobias Langtim               17 Punkte /  5 Dreier

Maxim Dukart                15 Punkte / 3 Dreier

Torge Smyrek                 14 Punkte

Oliver Flöck                     11 Punkte

Hauke Koll                      6 Punkte

Marvin Pieper                5 Punkte

Sinan Ibrahimi                5 Punkte / 1 Dreier

Niklas Heuer                   3 Punkte / 1 Dreier

Felix Jankowiak                          

Jörg Peters                     

Marian Siemast

Mario Beinke