TS Einfeld von 1921 e. V.

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TSE bei 72:48 Niederlage in Lübeck völlig von der Rolle


Es war ein sogenanntes „do-or-die“-Spiel. Also entweder gewinnen oder sich wohl mit dem Abstieg anfreunden.

Gerade in diesem so wichtigen Spiel versagten dem TSE allerdings die Nerven. Mit einer desolaten Angriffsleistung und insgesamt nur 48 erzielten Punkten stellte er einen eigenen Negativrekord auf. Trainer Christoph Mallach reiste mit insgesamt neun Spielern, darunter auch Jan Bielfeldt als Unterstützung aus der Ü35 Mannschaft, in die Travestadt und lies Marian Siemast, der sich immer noch mit einer Knieverletzung herumplagt, aber für die Mannschaft erneut auf die Zähne biss, Torge Smyrek, Tobias Langtim, Felix Jankowiak und Oliver Flöck als erste Fünf das Spiel beginnen.

 

Das Quintett fand auch zunächst gut in die Partie und führte in der vierten Minute durch Zähler von Flöck und Smyrek mit 6:2. Danach nahm dann aber das Unheil seinen Lauf. Durchaus gefällig herausgespielte Angriffsaktionen wollten einfach nicht ihr Ziel finden und trotz guter Verteidigung stand es nach acht Minuten 11:6 für den Gastgeber. Jörg Peters brachte Einfeld dann mit zwei Korberfolgen auf 11:10 (10.Min) heran, ehe es mit 13:10 für Lübeck in das zweite Viertel ging. Auch in diesem stockte der Angriffsmotor der Gäste gewaltig. Vier Minuten lang gelang den Einfeldern nichts Zählbares und Lübeck zog auf 22:10 (14.Min) davon.

 

Der TSE tat sich weiterhin im Angriff schwer. Was auch versucht wurde, kein Wurf aus der Distanz traf sein Ziel und vermeintlich einfache Gelegenheiten in Korbnähe wurden nicht konsequent genug genutzt. Die Folge war eine ungewöhnlich margere 18 Punkte Ausbeute zur Halbzeit. Die Verteidigung hatte bis dahin allerdings vernünftig funktioniert und nur 31 Punkte des Gegners zugelassen. Dieser Umstand ließ die Einfelder in der Halbzeitpause noch auf einen Umschwung in der zweiten Hälfte hoffen. Doch bis zur 23.Minute hatte nur der erste und auch einzige Dreier der Einfelder durch Langtim für Punkte gesorgt und da war Lübeck schon auf 38:21 enteilt.

 

Im dritten Viertel gelangen den „Riesen vom See“ dann immerhin insgesamt 15 Punkte, da aber auch Lübeck nach Wiederbeginn treffsicherer agierte, stand es vor dem letzten Viertel bereits 53:33 für den Gastgeber. Ein noch größeres Debakel für die Einfelder wurde dann durch Hauke Koll abgewendet. Bis zur 36. Spielminute erzielte der Centerspieler alle 11 Punkte des TSE und hielt so den Rückstand beim 64:44 bis zu diesem Zeitpunkt immerhin konstant, doch danach zog Lübeck weiter davon und gewann die Partie deutlich und verdient mit 72:48.

 

  

Helge Peters:

„Ich kann mich nicht daran erinnern, dass wir in den letzten zehn Jahren einmal eine derart niedrige Punkteausbeute in einem Punktspiel hatten und dabei war die Verteidigung des Gegners alles andere als unüberwindbar. Der Einsatz der Spieler stimmte aber wir sind heute wohl schlicht an unseren eigenen Nerven gescheitert.“

 

 Viertelergebnisse aus Sicht des TSE:  13:10   8:18  (HZ:  18:31)  15:22   15:19  (Endstand: 48:72)

 

Hauke Koll                      13 Punkte

Torge Smyrek                 11 Punkte

Tobias Langtim                6 Punkte / 1 Dreier

Jörg Peters                      6 Punkte

Marian Siemast               6 Punkte

Oliver Flöck                     4 Punkte

Felix Jankowiak               2 Punkte

Niklas Heuer    

Jan Bielfeldt